Legenden aus dem Land hinter dem Fluß

20130616_1_BingumVor nicht allzulanger Zeit, in dem Reich des Konigs von Bingum zu Hofes des Smidt, trug sich zu, die Veranstaltung eines Turnieres, gemeinhin bekannt als Derby zu Bingum. Des Herolds Ruf folgten viele Prinzen und Prinzessinnen, Fürsten und Fürstinnen, Ritter und reitendes Volk aus den angrenzenden und weit entfernten Ländereien und Königreichen. Sie überquerten mitsamt ihren edlen Rössern den mächtigen Strom der Ems mit seinen schier unüberbrückbaren Deichen, die der Sage nach von zwei riesenhaften Frauen vor vielen Generationen geschaffen wurden.

Seit Menschengedenken trennte die Ems die beiden großen Königreiche des Landes der Ems und des östlichen Friesenreiches, bis einmal im Jahre die Reiter beider Seiten sich zu Hofe des Smidt versammelten, sich im reiterlichen Wettstreit zu messen um die besten und geschicklichsten unter ihnen zu bestimmen.

Und so kam es, dass sich die Prinzessinnen des Konigreiches der sieben Berge mit den Rössern des edlen Gestüts der Königin Anne I im dreizehnten Jahre des zweiten Milleniums auf die beschwerliche Reise machten um sich jenseits des Flusses zu versammeln. Geführt durch die Herzogin Laura vom Hause Dahlhaus zu Flachsmeer schickten sich an, die Prinzessinnen Mareke von Suur, Ilka aus dem Wendland, Kim und Pia vom Herren Ringat, Frauke von Freimuth und Lena, zweite Tochter des Grafen Bolinius, sich im Wettkampfe mit den gefürchteten Reitern des Emslandes zu messen.

In den frühen Stunden des Morgens traf die edle Gefolgschaft auf den Auen des Hofes Smidt ein. Die Karossen wurden den mitgereisten Turnier-Trotteln übergeben und die Rösser Wolke, Nobody, Wastl und Xerenos auf die kommenden harten Prüfungen vorbereitet. Herzogin Laura kündigte die Ankunft ihrer Gefolgschaft an und wurde in freudiger Erwartung begrüßt durch den obersten Richter aus dem Fehnlande der Elisabeth, der sich noch gut an die Tugenden der Reiterinnen aus dem Königreich der sieben Berge erinnern konnte.

Im reiterlichen Wettbewerb kämpften die Prinzessinnen Mareke und Lena auf Wolke, Ilka auf Wastl, Pia auf Xerenos und Kim, wie auch Frauke, auf Nobody. Prinzessin Mareke trat im Laufe des Turniers noch im Wettkampfe des Springreiters auf Nobody an und musste sich mit einer Heerschaar aus dem reitenden Volk des Emslandes messen. Auch Prinzessin Pia hielt das Banner des Königreichs der sieben Berge fest in der Hand im Wettkampf der springenden Reiter. Zusammen mit Ihrer vertrauten Adjutantin Lisa vom edlen Geschlecht der Bärenfänger stellte Sie sich mit ihrem tapferen Roß Xerenos auch der gefürchteten springenden und laufenden Prüfung.

Mareke von Suur: Reiterwettbewerb (2. Platz) / Springreiter (NP)
Ilka aus dem Wendland: Reiterwettbewerb (1. Platz)
Kim vom Herren Ringat: Reiterweebewerb (3. Platz)
Frauke von Freimuth: Reiterwettbewerb (2. Platz)
Lena Gräfin Bolinius: Reiterwettbewerb (3. Platz)
Pia vom Herren Ringat: Reiterwettbewerb (1. Platz) / Springreiter (1. Platz) / E-Springen 60cm (7. Platz) / Jump & run (1. Platz mit Lisa von den Bärenfängern)

Umjubelt vom Volke auf den Rängen präsentierten sich die Reiter des Königreichs der sieben Berge von ihrer besten Seite und die Kunde Ihres reiterlichen Geschicks wird noch heute von den Herolden des gesamten geeinigten Königreiche verbreitet, auf dass das Banner der sieben Berge für alle Zeit in Ehrfurcht gesehen werden möge.